Aromatisierte Butter selber machen
Aromatisierte Butter bringt frischen Schwung auf den Tisch – regional, saisonal und ganz ohne chemische Zusatzstoffe. Ob süß oder salzig, mit Gartenkräutern, Gewürzen oder Blüten: Die köstliche Basis lässt sich im Handumdrehen selber machen und nach Lust und Laune variieren.

Butter war schon zu Großmutters Zeiten ein echter Alleskönner.
Heute erlebt sie in veredelter Form ein Revival: Aromatisierte Butter vereint cremige Grundzutat mit frischen Kräutern, Gewürzen oder Früchten und wird so zum geschmackvollen Highlight jeder Jause, jedes Buffets oder Grillabends.
Wer Wert auf regionale Zutaten und nachhaltige Zubereitung legt, kann aromatisierte Butter einfach selbst herstellen - das ganze Gartenjahr über.
Was ist aromatisierte Butter?
Dabei handelt es sich um handelsübliche Butter, die mit frischen Kräutern, Gewürzen, Früchten oder anderen geschmackvollen Zutaten vermischt wird.
Durch sanftes Verkneten entsteht ein streichzarter Aufstrich mit ganz persönlicher Note - von pikant über würzig bis fruchtig-süß.
Verwendungsmöglichkeiten
Ob als aromatische Begleitung zu saftigem Steak, frischem Baguette, auf der sommerlichen Jause oder als cremiges Extra fürs Partybuffet: Aromatisierte Butter passt zu fast allem.
Sie verfeinert Gemüse, Pasta, Kartoffeln, gegrillten Fisch und schmeckt sogar zu süßen Frühstücksideen wie Pancakes oder Scones.
Unsere Rezeptideen
- Zupfbrot
- Butter-Board
- Erdäpfel mit Kräuterbutter
- Gebratener Lachs mit Kräuterbutter
- Grillgemüse mit Kräuterbutter
Es gibt auch zahlreiche süße Buttervarianten.© IMelnyk / depositphotos.com

Ist aromatisierte Butter gesund?
In Maßen genossen ist sie ein naturbelassenes Lebensmittel ohne künstliche Zusatzstoffe.
Durch die frischen Kräuter, Nüsse oder Früchte liefert sie zudem wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und ätherische Öle.
Wer auf den Fettgehalt achtet, kann zu leichteren oder pflanzlichen Alternativen greifen.
Unendliche Varianten
Die Vielfalt kennt keine Grenzen:
1. Herzhaft
2. Fruchtig-süß
- Himbeer-Honig-Butter
- Ananas-Butter
- Kakao-Orangen-Butter
- Löwenzahnblüten-Butter
- Ringelblumen - Butter
3. Gewürzreich
- Rosmarin-Knoblauch-Butter
- Curry-Ingwer-Butter
- Bärlauch-Curry-Butter
- Zitronen-Koriander-Butter
- Sauerampfer-Butter
Alle genannten Kombinationen finden sich in den Rezeptklassikern wie Tomatenmark-Butter, Rosmarin-Knoblauch-Butter oder Himbeer-Honig-Butter.
Jede Jahreszeit und jeder Garten bietet neue Möglichkeiten - je nach Geschmack und Erntezeit.

Welche Butter eignet sich?
Verwendet werden kann jede gute, ungesalzene Süßrahmbutter.
Für eine vegane Variante eignen sich pflanzliche Streichfette oder vegane Butter auf Kokos- bzw. Rapsölbasis.
Wichtig ist ein neutraler Geschmack, damit die Aromen der Zutaten voll zur Geltung kommen.
Komplett selbstgemacht
Für echte Selbermacher lässt sich auch die Grundbutter aus regionalem Obers herstellen.
Geschlagener Obers wird so lange weitergerührt, bis sich Butter und Buttermilch trennen.
Die frische Butter anschließend gut auswaschen und nach Belieben aromatisieren – 100 % ohne chemische Zusatzstoffe und besonders nachhaltig.
- Schritt-für-Schritt Anleitung: Butter selber machen
Wichtige Hinweise
- Butter vor dem Vermengen weich, aber nicht flüssig werden lassen.
- Kräuter, Früchte und Gewürze möglichst trocken und fein zerkleinern, um Spritzen oder Wassereinlagerungen zu vermeiden.
- Aromatisierte Butter im Kühlschrank gut abgedeckt lagern, ideal in kleinen Portionen oder eingefroren für längere Haltbarkeit.
Fazit
Aromatisierte Butter ist ein unkompliziertes, regionales und saisonales Geschmackserlebnis.
Mit unzähligen Variationen – von würzig bis süß – passt sie zum ganzen Gartenjahr und verleiht Alltagsgerichten wie festlichen Menüs eine besondere Note.
Ob klassisch mit frischen Gartenkräutern, fruchtig mit Beeren oder edel mit Gewürzen: Selbstgemachte Butter lässt sich nachhaltig, ohne chemische Zusatzstoffe und immer nach eigenem Geschmack kreieren.