Hirschmedaillons
Wir zeigen Ihnen ein passendes Rezept mit dem Sie Hirschmedaillons ganz einfach nachkochen können.

Zutaten für 4 PortionPortionen
| 1 | Prise | Salz |
| 3 | Zweig | Rosmarin |
| 5 | Stk | Knoblauchzehen zerdrückt |
| 800 | g | Hirschfleisch mariniert (Medaillons) |
| 4 | EL | Öl (Raps oder Sonnenblume) |
| 2 | EL | Butter für die Pfanne |
| 1 | Prise | Pfeffer |
Zutaten für die Sauce
| 400 | ml | Wildfond |
| 100 | ml | Madeira |
| 2 | TL | Senf, mittelscharf |
| 2 | TL | Balsamico Essig |
| 2 | TL | schwarzes Johannisbeergelee |
| 75 | g | Butter, eiskalte Stückchen |
| 1 | Prise | Salz |
| 1 | Prise | Pfeffer |
Weitere Rezeptideen
Küchenutensilien
Zeit
20 Min. Gesamtzeit 10 Min. Zubereitungszeit 10 Min. Koch & RuhezeitZubereitung
Schritt 1
Falls Sie TK Hirschmedaillons haben, die Medaillons über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Die frischen oder aufgetauten Medaillons etwa eine Stunde vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Raumtemperatur bekommen. Das ist wichtig, damit bei der kurzen Bratzeit auch das Fleisch in der Mitte richtig heiß und entsprechend gar wird.
Schritt 2
Für die Sauce Wildfond und Madeira in einer Stielkasserolle heiß werden lassen und auf weniger als die Hälfte reduzieren. Den Senf, den Balsamico Essig beziehungsweise Crema die Balsamico und das Johannisbeergelee zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Schritt 3
In einer zweiten Pfanne, am besten aus Gusseisen, das Öl erhitzen und mit Rosmarinzweigen und den zerdrückten Knoblauchzehen aromatisieren. Vorsicht, dass der Knoblauch nicht anbrennt, das gäbe einen bitteren Geschmack.
Schritt 4
Die Medaillons salzen und pfeffern und mit einem Küchengarn in Form bringen (=umbinden), in der sehr heißen Pfanne von beiden Seiten anderthalb bis zwei Minuten scharf anbraten. Danach die Pfanne von der heißen Platte ziehen, und den Deckel auflegen. Lassen Sie einen Spalt, damit der Wasserdampf abziehen kann. Die Medaillons zehn Minuten ruhen und durchziehen lassen. Sie sollten gar, aber innen noch rosa sein.
Schritt 5
Während die Medaillons ruhen, die eiskalten Butterstückchen mit einem Schneebesen in die Sauce montieren, das heißt "darunterschlagen" in der Sprache der Köche. Vorsicht! Die Sauce darf auf keinen Fall mehr kochen, sonst trennen sich die Bestandteile der Sauce!
Tipps zum Rezept
- Dazu passen Kartoffelspalten, hausgemachte Kroketten und ein frischer Tomatensalat.
- Als weitere Gemüsebeilage bieten sich zum Beispiel in Butter gedünstete grüne Bohnen an, die noch knackig sind und mit Bohnenkraut und Knoblauch abgeschmeckt werden.
- Wenn Sie einmal keine Hirsch Medaillons bekommen, könnten Sie das Rezept auf die gleiche Weise auch mit einem guten Stück vom Rind nachkochen, dann passen zusätzlich auch noch Röstzwiebeln dazu.
- Wildgerichte sind nicht nur bei Sterneköchen äußerst beliebt sondern gehören auch zunehmend auf den festlichen Tisch von Privatmenschen. Ob zur Feierlichkeit des Geburtstages, zu Hochzeiten und Jubiläen oder zu Weihnachten und Silvester - Wildgerichte bereichern mit ihrem außergewöhnlichen intensiven Geschmack den Gaumen von Groß und Klein. Gerade Hirsch mit seinem zarten Fleisch und dem genüsslichen Geschmack bietet sich zum Nachkochen zu Hause wahrlich an!
Wein & Getränketipp
- Dazu sind Rotweine, die die intensiven, würzigen Aromen des Wildfleischs und der Bratensauce harmonisch unterstreichen ideal – wie zum Beispiel Zweigelt Reserve aus Carnuntum oder Neusiedlersee, St. Laurent aus der Thermenregion oder dem Burgenland oder ein Rotwein-Cuvée, etwa aus Blaufränkisch, Zweigelt und Merlot.
- Wer etwas tiefer in die Taschen greifen will, würden wir einen Châteauneuf-du-Pape aus Frankreich, einen eleganten Pinot Noir, einen Chianti Classico Riserva aus der Toskana oder einen kräftigen Ribera del Duero aus Spanien empfehlen.
Nährwert pro Portion
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