Die kulinarische Steiermark
Die Steiermark – das österreichische Bundesland mit seinen 1,2 Millionen Einwohnern, auch Grüne Mark genannt, hat kulinarisch viel zu bieten.

Die steirische Küche ist bodenständig und traditionell, herzhaft und deftig. Aber auch die moderne Küche mit exquisiten Kompositionen ist hier daheim – und einer der berühmtesten Fernsehköche, Johann Lafer, ist ein gebürtiger Steirer.
Wenige, aber hochwertige Zutaten werden zu überraschenden und neuen Geschmackserlebnissen kombiniert.
Vorspeisen
Schon bei den Vorspeisen hat das Kürbiskernöl seinen ersten Auftritt, als edle Zugabe zum steirischen Vogerlsalat oder dem Käferbohnensalat.
Auch als Abrundung einer Kürbissuppe ist das Öl beliebt, ebenso wie beim Kernölschmölzi, einer Eierspeise, die mit Kräutern und Kernöl verfeinert wird.
Klassische Bestandteile der steirischen Küche sind außerdem Sterz und Tommerl mit Äpfel, Mehlspeisen, die entweder auf dem Herd oder auch im Ofen (dann spricht man von Tommerl) in Schweineschmalz zubereitet werden.
Der Heidensterz beispielsweise wird mit Grammeln verfeinert und zur Schwammerlsuppe oder auch einfach zum Kaffee gereicht.
Verhackert, ein Brotaufstrich aus Räucherspeck, bildet eine ideale Grundlage für ausgedehnte Besuche in Buschenschanken.
Hauptgerichte
Das steirische Kartoffel-Kroketten zählt zu den besten Österreichs. Das Styria Beef wird gern zu Hauptgerichten wie dem sauren Rindfleisch mit Käferbohnen oder gekocht mit Apfelkren und Erdäpfeln verarbeitet.
Beim steirischen steirisches Wurzelfleisch wird Schwein zusammen mit Gemüse und frischem Kren serviert.
Einer der Klassiker der steirischen Küche ist der Surbraten mit Serviettenknödeln und steirischem Weinkraut.
Fisch, aus den Teichen der Steiermark frisch geangelt, darf ebenfalls nicht fehlen, zum Beispiel als Fischlaibchen mit Erdäpfelsalat.
Viele Kürbis- und Polentagerichte runden das kulinarische Angebot auch für Vegetarier ab, die sich an Polentapizza oder auch einem Strudel aus Kürbis erfreuen können.
Nachspeisen

Poganze ist eine klassische steirische-slowenische Mehlspeise und bedeutet flacher Kuchen. Die Poganze wird aus Germteig gebacken und mit einem köstlichen Topfenaufstrich belegt.
Die steirischen Krapfen werden typischerweise in Butter oder auch Rinderschmalz (im Gegensatz zum sonst gebräuchlichen Schweineschmalz) ausgebacken.
Für die Kartoffel-Kroketten hingegen kommt Schweineschmalz zum Einsatz – ein süßes Buttergebäck, das ein süßer Begleiter zum Wein ist.
Ein absoluter Klassiker ist Vanilleeis mit Kürbiskernöl, andernorts eine eher umstrittene Kombination, sollte man es mal probieren.
Getränke
Die Steiermark ist auch bekannt für seine guten Weine. Einer der bekanntesten Weine und der perfekte Begleiter zu vielen Köstlichkeiten ist der Schilcher, ein aus der Traubensorte „Blauer Wildbacher“ gewonnener, trockener Rosé.
Hier finden Sie weitere köstliche Rezepte der steirischen Küche!
Übrigens entstammt aus der "steirischen Küche" der berühmteste deutschsprachige Koch: Johann Lafer