Die Zwetschke, eine beliebte Frucht mit Tradition
Sie hat viele Namen und ist beliebt bei Jung und Alt, die Zwetschke, Zwetschge oder auch Pflaume. Die Zwetschke schmeckt gut, ist gesund und von alters her bekannt. Bereits in der Antike waren die Wirkungen der Zwetschke geläufig.

Sie gehört, man höre und staune, zu den Rosengewächsen, die Zwetschge oder auch Zwetschke genannt und ist eigentlich eine Unterart der Pflaume (Prunus domestica).
Der Zwetschkenbaum ist in Europa, Nordamerika, Westasien, sowie in Nord- und Südafrika bekannt.
Das ganz heiße Klima liebt er also nicht, jedoch die Sonne um so mehr, die sich dann als das typische Aroma in den Früchten widerspiegelt.
Die Zwetschke ist eine Steinfrucht und ihre Farbe, bei Reife wird sie blau bis blauschwarz, mit einem braunen großen Kern.
Das Fruchtfleisch ist saftig und fest.
Unterschied zwischen Pflaumen und Zwetschken...
Pflaumen
- sind Kugel- bis Eiförmig
- haben eine weiche Konsistenz
- Fruchtfleisch lässt sich schwer vom Kern lösen
Zwetschken
- etwas kleiner und die Ende laufen eher spitz zusammen
- dunklere Farbe
- Fruchtfleisch ist weich und lässt sich leicht vom Kern lösen
- eignen sich besser zum Backen, da sie wenig Wasser entahlten
Geschichte
Bereits in der Antike waren die Wirkungen der Zwetschke auf das menschliche Verdauungssystem bekannt und so mancher alte Römer benutzt einen Zwetschkentrunk, um in seinem Magen Platz für die nächste üppige Mahlzeit zu schaffen.
Wie dem auch sei, die echte Zwetschke ist mit ihrer in der Reife blauen bis blauschwarzen Farbe nicht nur optisch ein Genuss.
Die Zwetschke in der Küche

Die süßen, aromatischen und wohlschmeckenden Früchte lassen sich aber auf vielerlei Art verwenden und haben den Vorteil, dass sie auch bei Ofenhitze ihre Form nicht verlieren.
- Ein Zwetschkenkuchen, vielleicht sogar mir ein wenig Schlagobers verziert, ist nach wie vor ein äußerst beliebter Klassiker und wird gerne zubereitet und gegessen.
- Die bekannten Zwetschkenknödel kennen wir ja sicher alle.
- Auch das Zwetschkenmus oder eine Zwetschkenmarmelade sind noch immer ein Renner. In einigen Gegenden wird es Powidl genannt und ein Butterbrot mit Powidl weckt sicher bei vielen von uns Erinnerungen an die Kindheit. Das Zwetschkenmus unterscheidet sich von herkömmlicher Marmelade dadurch, dass es bei großer Hitze ohne Zucker in einem stundenlangen Kochprozess hergestellt wird.
- Besonders interessant ist auch die Kombination mit salzigen Zutaten wie zum Beispiel mit Käse oder Saucen. Für ein perfektes Fingerfood, dazu einfach den Kern entfernen und durch beliebigen Käse oder deftige Saucen ersetzen.
- Auch ein süß-saures Zwetschkenchutney wäre eine perfekte Kombination. Hierbei werden die gekochten Zwetschken mit Essig oder Rotwein und Gewürzen abgeschmeckt und sind so auch noch mehrere Monate haltbar.
- Für deftige Fleisch- vor allem Wildgerichte kann man auch eine süße Zwteschkensauce, ein einfaches Zwetschkenkompott oder auch köstliche Zwetschkenröster reichen.
Sind Zwetschken gesund?
Die wasserlöslichen Pflanzenstoffe Pektin und Zellulose sorgen für die verdauungsfördernde Wirkung des Steinobstes und helfen, auf Grund des hohen Ballaststoffgehaltes, auch den Cholesterinspiegel zu senken.
Die Stoffe Pektin und Zellulose wirken verdauungsfördernd und durch den hohen Fruchtzuckeranteil sind sie auch als schneller Energielieferant (auch für Sportler) geeignet.
Zwetschken haben viele Vitamine (B, C, E), Provitamine (A), Nährstoffe und auch Mineralien.
Der Fettgehalt liegt nahezu bei 0. Trotzdem enthält die Frucht auf 100 Gramm relativ viele Kohlehydrate (10 g) aber nur wenige Kalorien (49 kcal).
Achtung bei getrockneten Zwetschken, diese haben rund 200 kcal auf 100 Gramm!
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Einkauf und Haltbarkeit
- Beim Einkauf von Zwetschken solle man darauf achten, dass die Haut keine Flecken oder Runzeln hat.
- Eine dünne wachsartige Schicht ist kein Schimmel, sondern diese schützt die Frucht vor dem Austrocknen.
- Zwetschken halten sich im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu einer Woche.
- Entkernt kann man die Früchte auch einfrieren, dann halten sie für gut 12 Monate.
Frisch vom Baum und roh schmecken die Früchte natürlich am besten!