Russenkraut
Das Rezept mit dem ausgefallenen Namen Russenkraut wird gerne als Beilage zu kaltem Braten gegessen.

Zutaten für 12 PortionPortionen
| 1 | kpf | Weißkraut |
| 1.5 | kg | Tomaten (grüne Sorte) |
| 1 | Stk | Paprika (grün) |
| 1 | Stk | Paprika (rot) |
| 2 | Stk | Zwiebeln |
| 2 | Stk | Salatgurke |
| 50 | g | Salz |
Zutaten für den Sud
| 500 | ml | Essig |
| 1 | l | Wasser |
| 2 | Stk | Lorbeerblatt |
| 1 | TL | Senfkörner |
| 5 | Stk | Gewürznelken |
| 1 | Prise | Salz |
| 150 | g | Zucker |
Weitere Rezeptideen
Küchenutensilien
Zeit
745 Min. Gesamtzeit 25 Min. Zubereitungszeit 720 Min. Koch & RuhezeitZubereitung
Schritt 1
Vom Weißkraut die äußeren Blätter entfernen, Strunk keilförmig herausschneiden, Krautkopf fein hobeln, waschen und abtropfen lassen. Tomaten waschen, halbieren, grünen Stilansatz herausschneiden und in feine Streifen schneiden. Paprikas halbieren, Kernhaus ausschneiden, waschen und fein aufhobeln. Zwiebel abziehen und in feine Streifen schneiden. Gurken schälen und in feine Stifte hobeln.
Schritt 2
Alles in einer großen Schüssel mischen, einsalzen und über Nacht ziehen lassen.
Schritt 3
Am nächsten Tag gut ausdrücken und in Schraubgläser füllen.
Schritt 4
Essig, Wasser, Lorbeerblätter, Senfkörner, Nelken, Salz und Zucker etwa 3 Minuten sprudelnd kochen, dann abseihen und die Flüssigkeit über das Kraut in die Gläser füllen.
Schritt 5
Die Gläser mit dem Schraubdeckel fest verschließen.
Tipps zum Rezept
- Grünreifende Tomatensorten verwenden. Dies sind z. B. Green Zebra oder Green Grape, die auch im reifen Zustand grün bleiben und kaum Solanin (natürliches Pflanzengift) enthalten.
- Sehr große Salatgurken sollten zusätzlich entkernt werden, sonst wird der Salat schnell wässrig.
- Den Essiggehalt beachten: Mindestens 5 % Säure im verwendeten Essig. Damit ist die Konserve mikrobiologisch stabil, besonders bei Raumtemperatur.
- Kühl und dunkel gelagert ist das Russenkraut mindestens 6 Monate haltbar.
- Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 7–10 Tagen verbrauchen.
Ja, der Name Russisch Kraut klingt ausgefallen, und das Deutsch des Rezeptors ebenfalls.