Wie isst man eine Cherimoya?
Die Cherimoya kann man ungeschält halbieren und wie eine Kiwi auslöffeln, man isst sie roh und pur oder mit Zitronensaft. Auch im Zusammenhang mit Alkohol ist diese vielseitige Frucht ein Hochgenuss.

Eine Cherimoya ist eine hier eher unbekannte, herzförmige, exotische Frucht (Flaschenbaumfrucht), die ursprünglich aus Peru und Ecuador stammt - sie wird auch Zuckerapfel genannt. Die bei uns erhältlichen Früchte stammen meist aus Spanien, Israel, Chile, Brasilien, Kalifornien oder Mexiko. Die Saison dafür ist von September bis Februar.
Das Fruchtfleisch einer Cherimoya schmeckt weich, zart, leicht süßlich und hat ein feines Aroma welches an eine Mischung von Banane, Ananas und Zimt erinnert.
Tipp: Bei dieser Frucht sind sowohl Schale als auch Fruchtfleisch essbar, nur die Kerne sollte man vorher entfernen, meist wird aber nur das Fruchtfleisch gegessen bzw. verwendet.
Wie isst man eine Cherimoya?
- Die reife Cherimoya wird längs halbiert.
- Die nicht essbaren, großen, lockeren Kerne lassen sich relativ leicht rausschlagen. Dazu einfach die Frucht umdrehen und leicht gegen die Schale klopfen. Falls dies nicht funktioniert kann man sie auch mit einem Löffel herausholen.
- Man kann sie wie eine Kiwi auslöffeln, dafür schneidet man die Fruchthälften zuvor kreuzweise, tief ein.
- Ein wenig aufgestreuter Vanillezucker hebt das wunderbare Aroma dieser Frucht noch.
- Außer den kaffeebohnengroßen, dunklen Kernen, die locker im Fruchtfleisch sitzen, ist alles essbar, auch die Schale. Sie muss aber nicht mitgegessen werden.
Tipp: Um das schnelle Verfärben des Fruchfleisches zu verhindern sollte man das Fruchtfleisch ähnlich wie bei einer Avocado) mit Zitronen- oder mit Limettensaft beträufeln.

Einkauf und Lagerung
Wegen des weiten Transportes erntet man die Früchte unreif. Die graugrüne, feste Cherimoya soll bei Zimmertemperatur in Papier gewickelt nachreifen.
Sobald sie auf leichten Druck nachgibt und sich die Haut leicht braun verfärbt, ist sie reif und essbereit. Innerhalb eines Zeitraumes von 8 Tagen sollte die Cherimoya dann gegessen werden.
Tipp: Diese Exotin möchte nie im Kühlschrank gelagert werden.
Wie gesund ist sie?

Eine Cherimoya hat einen hohen Gehalt von Fructose, Glukose und Saccharose. Kalium, Calcium, Phosphor, Kupfer, Magnesium und Vitamin C machen den Zuckerapfel zu einer besonders gesunden Frucht.
Wie kann man diese exotische Frucht zubereiten?
Je nachdem was man, außer das frische Fruchtfleisch zu genießen, aus der Cherimoya machen möchte, kann das Fruchtfleisch zerdrückt, passiert, püriert, durch ein Sieb gestrichen oder in Würfel geschnitten werden.

- Für Obstsalat, Cremen, exotische Desserts und Mixgetränke verwendet man die Cherimoya bevorzugt. Diese Frucht gibt all dem eine besondere Note und ist eisgekühlt besonders erfrischend.
- Gemeinsam mit süßem Likör, Rumfrüchten oder Sekt erlebt man eine Geschmacksexplosion.
- Eine Creme aus Eiern, Zucker, Rum, steif geschlagenem Schlagobers und den Gewürzen Kardamom und Muskat wird mit Cherimoya-Würfeln ein außergewöhnliches Dessert.
- Eine weitere nicht alltägliche Speise ist eine halbierte, über Kreuz eingeschnittene Cherimoya, auf die fein geschnittener Rauchschinken und Kren gegeben wird. Eine Prise Zucker und Pfeffer runden diese am besten eiskalt servierte Vorspeise ab.
Köstliche Rezepte mit Cherimoya
- Cherimoya Souffle
- Cherimoya Sorbet mit Mango und Ananas
- Cherimoya Sorbet mit Vadouvan
- Cherimoya Mousse
- Cherimoya Flan mit Granatapfelsauce
Wichtiger Hinweis:
Bei der Verwendung sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass nichts von der Cherimoya auf die Kleidung kommt - sie erzeugt sehr schwer zu entfernende Flecken.