Schweizer Rösti

aktualisiert am 17.02.2026
4,5 (7.519 Stimmen)

Das Rezept für Schweizer Rösti ist im Grunde wie Kartoffelpuffer, auch im Geschmack gibt es kaum Unterschiede. Knusprig gut!

Schweizer Rösti

Zutaten für 2 PortionPortionen

500 g Kartoffeln (festkochend)
0.5 TL Salz
1 Prise Pfeffer (schwarz)
3 EL Butterschmalz (oder Schweineschmalz)
1 Prise Muskat (gerieben)
 PortionPortionen
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Küchenutensilien

Bratpfanne Pfannenwender

Zeit

30 Min. Gesamtzeit 15 Min. Zubereitungszeit 15 Min. Koch & Ruhezeit

Zubereitung

Schritt 1

500 g Kartoffeln (festkochend), 0.5 TL Salz, 1 Prise Pfeffer (schwarz), 1 Prise Muskat (gerieben)

Die Kartoffeln schälen, mit einer Reibe fein reiben, in ein Küchentuch geben und das Wasser aus den Kartoffeln ausdrücken. Dann die Kartoffelmasse kräftig mit Salz, Pfeffer und ein wenig Muskat würzen.

Schritt 2

3 EL Butterschmalz (oder Schweineschmalz)

Danach das Butterschmalz in einer Pfanne sehr stark erhitzen, die Kartoffelmasse in die heiße Pfanne geben und jeweils 6-8 Minuten bei kleiner Flamme auf beiden Seiten goldbraun braten.

Schritt 3

Einen flachen Teller auf die Pfanne legen, vorsichtig und zügig den Teller mit der Pfanne umdrehen und schon ist ein großer Rösti am Teller.

Schritt 4

Eine weitere Variante ist es, einzelne kleine Rösti auszubraten. Dazu mit einem Esslöffel kleine Rösti in die Pfanne geben und flach drücken, die Rösti gut anbraten, anschließend wenden und von der anderen Seite knusprig fertig braten. Die Rösti auf Küchenkrepp abtropfen lassen und heiß servieren.

Video zum Rezept

Tipps zum Rezept

  • Die Rösti eignen sich gut als Snack zwischendurch oder als Hauptmahlzeit mit einem frischen Sauerrahm-Dip.
  • Nun gibt es natürlich weitere Varianten, bei dem die Kartoffeln gekocht sind oder mit Zwiebeln oder mit Ei, damit alles etwas mehr bindet etc.
  • Zu diesem Rezept passt ein frischer Salat.
  • Für eine vegane Variante kann das Butterschmalz auch durch Kokosfett ersetzt werden.

Nährwert pro Portion

kcal
341
Fett
18 g
Eiweiß
5 g
Kohlenhydrate
43 g

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Kommentare

snakeeleven
snakeeleven
Ob es nun "Schweizer Rösti , Kartoffelpuffer oder Erdäpfelpuffer" heisst ,ist mir egal, sie schmecken mir ganz einfach.
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Geloschter_User
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puersti
puersti
Ich beanstande auch, dass so oft Originalgerichte verändert werden, und dennoch als Original angepriesen werden. Wenn ein Rezept verändert wird, sollte man sich die Mühe machen, einen neuen Rezepnamen zu finden.
Katerchen
Katerchen
Okay, ich frage mal die Redaktion, ob sie den Titel des Rezeptes in „gestiftelte Erdäpfel nach Schweizer Art“ nennen kann.
Katerchen
Katerchen
@Nelly, ich hoffe, die Schweiz wird es überleben wenn es anderswo etwas anders aussieht. Abgesehen davon, dass 100 Schweizer Köchinnen 101 verschiedene Zubereitungsarten haben.
DIELiz
DIELiz
wir essen resche Schweizer Rösti sehr gerne. Auch mal nur mit einem Salat. Besonders gerne zum Züricher Geschnetzeltem
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Geloschter_User
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Katerchen
Katerchen
Es dürfte doch absolut egal sein ob nun der Buchstabe „i“ bei dem Essen dabei ist oder nicht. Geschmacklich gibt es keinen Unterschied, solange kein echter Züricher beim braten geschnetzelt wird.
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Geloschter_User
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Mechthild2912
Mechthild2912
Knuspriger und knackiger ist definitiv der Rösti aus rohen Kartoffeln und grob gerieben. Er ist nicht ganz einfach herzustellen, da keine Bindemittel benutzt werden und der Rösti im Original die ganze Pfanne ausfüllt. Das Wenden braucht schon Einiges an Übung. Ist mir früher oft genug gerissen oder auf dem Boden gelandet. Lohnt sich aber, es zu üben. Der Geschmack ist schlicht traumhaft. Ich stülpe die Pfanne zum Wenden sozusagen mit Deckel um, sodass er im Deckel liegt und lasse ihn dann derart gewendet wieder in die Pfanne gleiten. Das Wenden, wie es Profiköche so eindrucksvoll beherrschen, habe ich in 40 Jahren noch nicht raus. Das gelingt mir höchstens mal im Ansatz mit einem kleinen Pfannkuchen oder wenig Bratkartoffeln.
Mechthild2912
Mechthild2912
Also, das ist ja schon ein Hammer. Eine Kochseite gibt als Einleitung fast identischen Geschmack von Rösti und Kartoffelpuffern an. Rösti sind üblicherweise dicker gerieben und OHNE Ei, Brösel oder Zwiebeln. Dazu wesentlich größer. In manchen Regionen auch z.T. mit gekochten geriebenen Kartoffeln. Puffer sind sehr fein gerieben, mit Ei, Bröseln und ggf. Zwiebeln und wesentlich kleiner. Der Geschmack ist definitiv nicht identisch, nicht einmal fast identisch. Wäre ich jetzt Schweizerin, wäre ich tödlich beleidigt, ein sozusagen Nationalgericht so zu beschreiben.
Katerchen
Katerchen
Auch Puffer können dicker gerieben sein und wer bitte tut Brösel dann in den Pufferteig? Und sowohl Puffer als auch Rösti werden aus Erdäpfeln gemacht, deswegen sind sie im Geschmack weitgehend identisch.
Mechthild2912
Mechthild2912
Nein. Der Geschmack ist nicht identisch. Und Brösel statt Mehl ist zum Beispiel in Westfalen klassisch.
Katerchen
Katerchen
Wenn ich Kartoffelpuffer – in Franken „Baggers“ genannt – mache, dann werden die gleichen Zutaten genommen und genauso zubereitet wie die Schweizer ihr Rösti machen, vielleicht nur etwas flacher. Geschmacklich gibt es da keinen Unterschied. Kartoffelpuffer, Reibekuchen, Reiberdatschi oder Reibesplätzkes, jede Hausfrau wird ihr eigenes Rezept haben. Also warum darüber aufregen, ob der Geschmack vergleichbar oder ähnlich ist?
GuteKueche-Admin
GuteKueche-Admin
es steht das Wort "original" nicht dabei. Und es ist kein Ei, keine Brösel oder auch kein Zwiebel dabei in den oben genannten Zutaten.
Mechthild2912
Mechthild2912
In der Einleitung steht, dass Beides fast gleich ist. Das ist aber nicht so. Wie ich im Kommentar auch geschrieben habe
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Erbse
ch brate die Zwiebeln immer voranb, und mische dann erst alles untereinander. Man kann das Rösti ruhig etwa 20 Minuten anbraten.
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Verena1979
Habe das Rezept heute ausprobiert. Da fehlt eine Zutat als Bindemittel. Das Rösti fällt auseinander. Leider nicht so toll.
GuteKueche-Admin
GuteKueche-Admin
original ist es wirklich so, dass nur geraspelte Kartoffeln in heißer Butter in einer Pfanne gebraten und dann auf einen Teller gestürzt werden.
Mit Bindemittel sind es dann Kartoffelpuffer ;)
Mechthild2912
Mechthild2912
Es ist genau die Kunst eines Berner Rösti, OHNE Bindemittel zu arbeiten. Das macht neben der unterschiedlichen Reibegröße genau den fantastischen Geschmack aus.
Goldioma
Goldioma
meine "Jugend" (Enkelkinder) wollen immer Apfelmus dazu- und der Schwiegersohn Sauerkraut
Goldioma
Goldioma
Ja, und außerdem muß ich Kurtalbert Recht geben, das ist kein "Schweizer" Rösti. Das wird in der Schweiz aus gekochten Kartoffel gemacht, jedenfalls macht es meine schweizer Freundin immer von diesen.
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Geloschter_User
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GuteKueche-Admin
GuteKueche-Admin
Zutatenliste wurde überarbeitet. Danke für den Kommentar.
Limone
Limone
Ich mache die Rösti immer ohne Zwiebel, auf die süße Art, Es gibt dann ein Kompott oder ein Apfelmus dazu.
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Kanguruh1
Sehr einfaches, schnelles und leckeres Rezept! Ich habe noch klein geschnittenen Frühstücksspeck dazugegeben!
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