Eier kochen - das perfekte Frühstücksei!
Eier kann man auf verschiedene Art und Weise kochen und verwenden. Damit das perfekte Ei gelingt, haben wir hier die besten Tipps und Tricks zusammengestellt.

Bei Eiern unterscheidet man unterschiedliche Güteklassen und Größen.
Eier mit Güteklasse A sind die Eier welche im Supermarkt verkauft werden.
Es gibt folgende Gewichts- bzw. Größenklasse:
- XL: sehr große Eier mit über 73 Gramm
- L: große Eier zwischen 63 und 72 Gramm
- M: normale Eier zwischen 53 und 62 Gramm
- S: kleine Eier unter 53 Gramm
Wenn in den Rezepten nichts anderes angegeben ist, sollten Eier der Größenklasse M verwendet werden.
Linktipp: mehr Infos zum Ei
Das perfekte Frühstücksei
Das harte Ei (ca. 9 Minuten kochen)
- Wenn das Ei direkt aus dem Kühlschrank genommen wird, sollte es mit kaltem Wasser aufgesetzt und etwa 9-10 Minuten gekocht werden.
- Immer so viel Wasser in den Topf geben, dass das Ei nur zu circa 90% mit Wasser bedeckt ist. Denn wenn ein Ei vollständig mit Wasser bedeckt ist und sich die Temperatur zu schnell und zu stark erhöht, kann dies zu einer ungleichmäßigen Erwärmung im Ei führen, wodurch die Schale aufbrechen könnte.
Das wachsweiche Ei (ca. 6 Minuten kochen)
- Befolgen Sie dieselben Regeln für ein hart gekochtes Ei.
- Allerdings ist das Ei hier schon nach etwa 6-7 Minuten fertig.
Das weiche Ei (ca. 4 Minuten kochen)
- Befolgen Sie dieselben Regeln für ein hart gekochtes Ei.
- Allerdings ist das Ei hier schon nach etwa 3-4 Minuten fertig.
Alle Angaben beziehen sich auf die Eiergröße M.
Sollten die Eier der Größe S sein, etwa 20-40 Sekunden Zeit weniger berechnen.
Für die Größe L sollte die gleiche Zeit hinzugefügt werden.

Hilfe, das Ei platzt!
- Wenn das Ei, während des Kochens zu platzen droht, oder schon einen Riss aufweist, einfach einen Spritzer Zitronensaft oder Essig ins Wasser geben.
- Danach etwa 30 Sekunden bis 1 Minute von der ursprünglichen Kochzeit kürzer kochen.
Eier abgeschrecken
Wer das Frühstücksei weich will, sollte die Eier, gleich nach dem Kochen unter kaltem Wasser abschrecken, um ein Erhärten des heißen Eis nach dem Kochen zu vermeiden und um das Ei einfacher schälen zu können.
Bei harten Eiern ist das Abschrecken nicht sinnvoll, vor allem wenn sie länger aufbewahrt werden sollen.
Eier im Eierkocher
- Gewünschte Anzahl an Eiern mit der spitzen Seite nach unten in den Eierkocher geben.
- Entsprechend des gewünschten Härtegrades und der Anzahl das Wasser hinzugeben.
- Deckel auf den Eierkocher und Schalter anstellen.
- Auf das Piepen warten und Eier entnehmen. Fertig!
Damit die Eier im Eierkocher nicht aufplatzen, sollte man sie bereits 30 Minuten vorher aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Zimmertemperatur annehmen können.
Zusätzlich kann man das Ei an der stumpfen Seite mit einer Nadel anpieksen.
Das pochierte Ei

Die Zubereitung eines pochierten Eis stammt aus Frankreich.
Bei einem perfekt, pochiertem Ei, umhüllt das Eiweiß das noch flüssige Eigelb.
- ca. 1,5 L Wasser mit 4 EL Essig zum Sieden (das Wasser sollte nicht kochen) bringen.
- Wenn das Wasser kocht mit einem Kochlöffel aufrühren damit eine Art Wasserstrudel entsteht.
- Das Ei in das siedendes Essigwasser schlagen.
- 2-3 Minuten im Wasser leicht köcheln lassen.
- Das pochierte Ei mit einem Löffel oder Schöpfer aus dem Wasser heben.
Kleiner Tipp: Wem das zu schwer ist, kann man das Ei auch in eine Folie schlagen, diese zubinden und so in das Essigwasser geben.
Ist das Ei noch frisch?
Wenn man nicht weiß, ob die Eier noch gut oder schon verdorben sind, Schwimmprobe machen:
- Dazu ein Glas mit Wasser füllen und das Ei langsam ins Glas geben.
- Bleibt das Ei am Boden - ist es frisch.
- Bleibt das Ei am Boden, stellt sich aber ein wenig auf - ist es nicht mehr ganz so frisch und sollte bald verbraucht werden.
- Schwimmt das Ei oben - ist das Ei verdorben und sollte nicht mehr verwendet werden.
Das perfekte Spiegelei

Beim klassischen Spiegelei wird nur das Eiweiß gesalzen.
Am besten eignet sich ein spezielles Pfandl, das mit Fett (Butter oder Öl) eingestrichen wird.
Das Ei dann direkt reinschlagen und erst kurz vor dem Servieren salzen.
Dadurch bleibt das Spiegelei in der Mitte schön gelb.