Macarons, das edle Baisergebäck
Das französische Baisergebäck aus Mandelmehl präsentiert sich gern in verschiedensten Farben. Bunt und unverwechselbar sind die süßen und außergewöhnlichen Macarons, die für Gäste ein genialer Eyecatcher sind. Was alles in den Doppelkeksen steckt und wie sie zubereitet werden, erfahren Sie hier:

Macarons werden wegen ihres sanften und leichten Genusses immer beliebter. Die bunten Doppelkekse mit den süßen cremigen Füllungen passen zu jeder Gelegenheit. Doch Macarons sind nicht nur einfache gefüllte Kekse, sondern gelten international als Gourmetgebäck.
Die Franzosen haben die Macarons veredelt
Bereits im Mittelalter wurden im arabischen Raum Kekse aus Baiser mit Mandelmehl verzehrt, die im Inneren gefüllt und sehr süß waren. Sie waren wie flache Taler und hart, eher vergleichbar mit den heutigen Cookies. Das Rezept verbreitete sich weiter bis nach Europa.
Besonders in Italien war der Vorläufer der heutigen Macarons vor Jahrhunderten schon sehr beliebt. Für die Italiener galt es als die perfekte Ergänzung zu Kaffee & Co und das zu jeder Tageszeit. Als dieses Gebäck von Florenz nach Frankreich kam, gaben die Franzosen dem Macaron den edlen Charakter und entwickelten den Macaron zu der Spezialität, die er bis heute geblieben ist. Sie verfeinerten das Gebäck, perfektionierten die Zubereitung und legten die Füllung zwischen zwei Kekse.
Die Einzigartigkeit der Macarons
Macarons gibt es inzwischen in unzähligen Varianten, Geschmacksrichtungen und Farben. Am weitesten verbreitet sind die bunten Doppelkekse mit den süßen Füllungen. Außen cross und innen weich zergehen sie so schnell auf der Zunge wie feine Schokolade und werden nicht selten als die „Pralinen unter den Keksen“ bezeichnet.
Die kleinen „Baiserküchlein“, wie sie manchmal auch genannt werden, sehen nicht nur gut aus, sondern lassen sich auch für jeden Geschmack und zu jedem Anlass schön herrichten - ob zum Frühstück, zur Kaffeetafel oder als Dessert.
Die Kunst der Zubereitung

Grundzutaten für ca. 20 Macarons bzw. 40 Schalen:
- 3 Eiklar
- 150g Mandelmehl
- 90g Staubzucker
- 100g Kristallzucker
- 1 Prise Salz
- Lebensmittelfarbe
Zubereitung:
- Für das sogenannte Mandelbaisers zuerst das Mandelmehl mit dem Staubzucker vermischen.
- Danach wird das Eiklar mit dem Kristallzucker über einem Wasserbad (ca. 60 Grad) schaumig gerührt (ca. 5-10 Minuten).
- Nun die Eiklarmasse aus dem Wasserbad nehmen und das Mandelmehl sowie eine Prise Salz einrühren – sodass eine konsistente, zähflüssige Masse entsteht.
- Für farbige Macarons kann man jetzt kann auch noch die beliebige Lebensmittelfrabe einrühren.
- Zum Schluss die Macarons in einen Spritzbeutel füllen und etwa 2-3cm große Taler, auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen (oder auf Silikonbackmatten). Die Oberfläche soll dabei leicht verlaufen und glatt sein.
- Anschließend im vorgeheizten Backofen bei 120 Grad Umluft für rund 30 Minuten backen.
Für die Füllung eignen sich Buttercreme, Ganache Grundrezept oder Marmeladen. Vor dem Füllen müssen die Macarons komplett abgekühlt sein.
Weitere Rezept Tipps:
Macarons aufbewahren
Macarons schmecken frisch am besten. Mit der Zeit werden sie hart und sollten nicht länger als drei bis vier Tage liegen bleiben.
Für die Aufbewahrung empfiehlt sich eine Keksdose oder Frischhaltefolie. Wenn die Macarons mit Buttercreme oder Ganache gefüllt sind, sollten sie im Kühlschrank gelagert werden. Die ungefüllten Macarons halten sich kühl und trocken gelagert 1-2 Wochen. Ideal zwischen Lagen von Pergamentpapier in Blechdosen.
Auch einfrieren kann man sie problemlos. Dabei ist zu empfehlen die Stücke zwieschen Pergamentpapierlagen in Gefrierdosen zu schichten. Macarons zählen bereits zum Feingebäck von Petit Fours, schmecken einzigartig und sorgen für einen absoluten Eyecatcher bei Gästen.
Natürlich gibt es sie auch schon als pikante Variante wie Lauch-Macarons. Dabei wird ein Blätterteig mit beliebiger Füllung serviert, ideal als Snack für zwischendurch oder auf Partys.
Die Süße Variante mag meine Tochter sehr gerne, leider bin ich noch nie dazu gekommen selber welche zu machen.
oder weitere zum Nachbacken: https://www.gutekueche.at/suche?s=macaron