Hilfe, die Zucchini sind da!
Alle Jahre wieder, zuerst freut man sich über die ersten reifen Zucchini und verspeist sie mit Freude. Aber dann, spätestens nach den fünften oder sechsten gefüllten Zucchini, hält sich die Begeisterung in Grenzen. Doch was tun mit dem ganzen Gemüse?

Die Zucchinis reifen im Garten und wieder ist die Frage: Was tun mit dieser Fülle?
Neue Rezepte sorgen für Abwechslung und später im Jahr helfen nachhaltig haltbar gemachte Zucchini, die Sommergefühle mit Genuss zurückholen!
Zucchini einfach fermentieren
Fermentation ist eine unkomplizierte und abwechslungsreiche Möglichkeit, Gemüse und andere Lebensmittel ressourcenschonend haltbar zu machen.
Dabei bleiben die wichtigen Nährstoffe im Gemüse erhalten.
Die klein geschnittenen Zucchini reifen gemeinsam mit würzenden Zutaten mindestens eine Woche in einer Salzlake.
Durch die Variation mit Gewürzen und Kräutern entstehen immer wieder neue, köstliche Kreationen.
- Rezept: Zucchini fermentieren
Kann man Zucchini einfrieren?
- Falls saisonal die Zucchinimengen gar zu viel sind oder einfach die Zeit fehlt: Zucchini können roh und gekocht eingefroren werden.
- Da große Zucchini sehr viel Wasser enthalten, empfiehlt es sich, roh nur junge Zucchini einzufrieren.
- Bei größeren Exemplaren sollte auf jeden Fall das Kerngehäuse vorher entfernt werden.
- Vor dem Einfrieren werden die Zucchini geraspelt und die überschüssige Flüssigkeit ausgedrückt.
- Roh eingefrorene Zucchini sind bis zu einem Jahr haltbar.
- Alternativ können auch blanchierte oder in einem Gericht verarbeitete Zucchini eingefroren werden.
- Diese halten sich eingefroren etwa vier bis acht Monate.
Zucchini Chips

Eine tolle Möglichkeit die Zucchini-Schwemme zu bewältigen, ist die Zucchini zum Filmabend einfach weg zu knuspern.
Die Herstellung der gesunden Kartoffelchips-Alternative ist einfach.
Die in Scheiben geschnitten Zucchini werden im Backofen schön knusprig gebacken.
- Rezept: Zucchini Chips aus dem Backofen
Kann man Zucchini dörren?
- Um Zucchini platzsparend länger aufzubewahren, bietet sich das Dörren an.
- Mit Hilfe eines Dörrautomaten werden die Zucchinischeiben getrocknet.
- Gedörrte Zucchini eignen sich als Snack.
- Rehydriert kann aus ihnen im Winter eine gschmackige Suppe gekocht oder ein Zucchini-Dip zubereitet werden.
Zucchini Pommes
Eine köstliche Beilage oder Snack für Zwischendurch sind Zucchini-Pommes.
Die Zucchini werden dafür in Streifen geschnitten, paniert und im Backofen gegart.
Und wenn die Panade mit Mandeln statt mit Mehl bereitet wird, steht ein besonders feiner Snack auf dem Tisch!
- Rezept: Zucchini-Pommes
Sind Zucchini gesund?
Zucchini zählen zu den sehr gesunden Gemüsesorten, da sie
- sehr kalorienarm sind
- wichtige Vitamine (Provitamin A, Vitamin C und B-Vitamine) enthalten
- Mineralstoffe und Spurenelemente (Kalzium, Kalium und Eisen) enthalten.
Zucchini-Nudeln

Zucchini Nudeln (Zoodles) sind ein toller Spaghetti Ersatz für alle, die sich gern gesundheitsbewusst oder Low Carb ernähren und auf Pasta nicht verzichten möchten.
Die Zucchini werden mit dem Spiralschneider oder dem Hobel in längliche Streifen geschnitten und einige Minuten angedünstet.
Fein abgeschmeckt entsteht ein kalorienarmes, sommerliches Essen.
- Rezept: Zucchininudeln
Was gibt es zu beachten?
- Bittere Exemplare sollten nicht gegessen werden.
- Zucchini aus dem eigenen Garten können durch Rückkreuzungen die Bitterstoffe Cucurbitacine enthalten.
- Diese können Erbrechen und Durchfall auslösen.
- Auch Kochen und Erhitzen können die Bitterstoffe nicht unschädlich machen, daher gilt: Wenn die Zucchini bitter schmeckt, sollte das Essen entsorgt werden.
- Regional erhältliche Zucchinis aus dem Supermarkt sind von den Bitterstoffen nicht betroffen und können bedenkenlos verzehrt werden.

Fazit
Mit unseren Ideen hat auch bei der größten Zucchini-Schwemme jeder Freude an diesem vielseitigen und gesunden Gemüse!
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