Sauerbraten

aktualisiert am 09.08.2026
4,5 (1.567 Stimmen)

Der köstliche Sauerbraten ist eine herzhafte Hauptspeise. Dieses Rezept ist ein wahrer Gaumenschmaus, nimmt jedoch viel Zeit in Anspruch.

Zutaten für 4 PortionPortionen

850 g Rinderbraten
2 Prise Salz
2 Prise Pfeffer (schwarz, gemahlen)
3 EL Sonnenblumenöl
3 EL Tomatenmark
2 EL Weizenmehl (glatt)

Zutaten für die Marinade

2 Stk Zwiebel (klein, gelb)
0.5 Kn Sellerie
3 Stk Karotten
200 ml Apfelessig
1 l Weißwein (trocken)
2 Stk Lorbeerblätter
1 TL Pfefferkörner
8 Stk Wacholderbeeren
8 Stk Rosmarinzweige
 PortionPortionen
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Küchenutensilien

Bräter Sieb

Zeit

150 Min. Gesamtzeit 30 Min. Zubereitungszeit 120 Min. Koch & Ruhezeit

Zubereitung

Schritt 1

2 Stk Zwiebel (klein, gelb), 0.5 Kn Sellerie, 3 Stk Karotten

Für den Sauerbraten die Zwiebel schälen und grob hacken. Sellerie und Karotten putzen, waschen und grob würfelig schneiden.

Schritt 2

850 g Rinderbraten, 2 Stk Zwiebel (klein, gelb), 0.5 Kn Sellerie, 3 Stk Karotten, 200 ml Apfelessig, 1 l Weißwein (trocken), 2 Stk Lorbeerblätter, 1 TL Pfefferkörner, 8 Stk Wacholderbeeren, 8 Stk Rosmarinzweige

In einem großen Topf Essig, Weißwein, Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Wacholderbeeren und Rosmarin mit den gehackten Zwiebeln, Karotten und Sellerie vermischen und nur eine Minute aufkochen, dann abkühlen lassen. Den Rinderbraten in diese Mischung einlegen, sodass der Braten vollständig bedeckt ist. Den Braten mindestens 3-4 Tage im Kühlschrank marinieren (je länger, desto besser der Geschmack).

Schritt 3

2 Prise Salz, 2 Prise Pfeffer (schwarz, gemahlen)

Nach der Marinierzeit das Fleisch aus der Marinade nehmen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Gemüse rausnehmen, abtropfen lassen und die Marinade zur Seite stellen.

Schritt 4

850 g Rinderbraten, 3 EL Sonnenblumenöl, 3 EL Tomatenmark, 2 EL Weizenmehl (glatt)

Das Sonnenblumenöl in einem großen Schmortopf (Bräter) erhitzen und den Braten von allen Seiten scharf anbraten, bis er schön braun ist. Dann rausnehmen und das Gemüse anbraten. Tomatenmark in den Topf geben und kurz mit anrösten, um die Aromen zu intensivieren. Das Mehl unter Rühren hinzufügen. Dann die Marinade zugießen und das Fleisch wieder einlegen.

Schritt 5

2 Prise Salz, 2 Prise Pfeffer (schwarz, gemahlen)

Das Ganze bei mittlerer Hitze etwa 2–2,5 Stunden schmoren lassen, bis das Fleisch schön zart ist. Braten aus dem Topf nehmen und warm halten, die Sauce durch ein Sieb passieren und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schritt 6

Nun das Fleisch in Scheiben schneiden und mit der Sauce servieren.

Tipps zum Rezept

  • Kartoffelknödel und Rotkraut eignen sich als Beilagen hervorragend dazu.
  • Bevorzugt man einen eher neutralen Weißwein, der nicht zu aromatisch ist, ist Chardonnay eine gute Wahl. Ansonsten passt auch ein trockener Riesling, ein Grauburgunder (kräftiger) oder ein Weißburgunder (mild und ausgewogen) sehr gut.
  • Darauf achten, dass der Rinderbraten beim Anbraten gut rundherum braun wird. Das verleiht ihm mehr Geschmack und sorgt für eine tiefere Bräune in der Sauce.
  • Zum Schluss kann die Sauce zusätzlich mit etwas Fleischsuppe oder Rinderfond aufgepeppt werden, um noch mehr Tiefe zu bekommen.

Nährwert pro Portion

kcal
542
Fett
12 g
Eiweiß
48 g
Kohlenhydrate
22 g

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Kommentare

hexy235
hexy235
So ein Sauerbraten ist doch immer wieder gut, den koche ich gerne, wenn Besuch kommt, den isst jeder gerne
User Bild Weiblich
Sonia21
Ich koche auch gerne Sauerbraten und das Rezept ist gut, aber ich glaube nicht ,dass zu einem echten rheinischen Sauerbraten Kokosfett gehört. Ich nehme einfach ein gutes Öl. Raps oder Sonnenblumen
Mechthild2912
Mechthild2912
Das hier ist kein rheinischer Sauerbraten. Sauerbratenrezepte gibt es zig und regional starke Abwandlungen, . Wenn du explizit einen rheinischen Sauerbraten möchtest, brauchst du erstens Rotwein, statt Weißwein, du brauchst Rosinen und Saucenlebkuchen oder Pumpernickel in der Sauce. Außerdem für die Marinade Senfkörner, Zwiebeln, Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Nelken, Salz, Pfeffer und keine Rosmarinnadeln. Und eine Marinierzeit von mindestens 7 Tagen. Du siehst, der rheinische Sauerbraten hat typische Charakteristika. Übrigens Kokosöl zum Braten ginge trotzdem, es ist in Schmorgerichten weitgehend geschmacksneutral.
Paradeis
Paradeis
Vielen Dank für diese Information. Wir möchten einen Sauerbraten probieren, denn wir haben noch nie einen gegessen.
Mechthild2912
Mechthild2912
Ach so, ich habe das Wichtigste vergessen. Der echte rheinische Sauerbraten wurde ursprünglich aus Pferdefleisch hergestellt 😉
GuteKueche-Admin
GuteKueche-Admin
ja, von der Region her passt Raps- oder Sonnenblumenöl natürlich ;)
Mechthild2912
Mechthild2912
Und abschließend noch etwas vergessen. Das Rübenkraut. Es gehört immer noch ein guter Esslöffel Rübenkraut in die Sauce. Nur dann ist es ein echter rheinischer Sauerbraten.
Katerchen
Katerchen
Ein sehr gutes Essen. Ich verwende zum Binden der Soße einen Soßenlebkuchen. Der macht sie Soße schön sämig. Dazu passen wie erwähnt Kartoffelklnödel.
snakeeleven
snakeeleven
Ich habe unseren Sauerbraten in eine Marinade aus Rotwein und Rotweinessig Mariniert. So schmeckt er uns besser.
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Maisi
Ich kenne Sauerbraten leider nicht, nur frage ich mich jetzt, muss, dass Fleishc gleich in die Essigmischung gelegt werden und dann aufgekocht oder sollte man die Mischung ohne Fleisch kochen lassen und dann das Fleisch eine Minute hineinlegen?
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sssumsi
Es wird nur die Marinade aufgekocht. Dann lässt man sie auskühlen und legt das rohe Fleisch hinein. Es sollte mindestens zwei Tage darin ziehen. Darf auch länger sein.
Ursprünglich wurde Sauerbraten aus Pferdefleisch gemacht.
puersti
puersti
Ich kenne Sauerbraten nicht, denke, dass es ein typisch deutsches Rezept ist. Es ist einen Versuch wert und kartoffelknödel kann ich mir gut dazu vorstellen.
Billie-Blue
Billie-Blue
Sauerbraten gab es bei uns nie, ich denke, das ist eher ein Rezept aus Deutschland. Aber es klingt so interessant, dass ich es nachkochen werde.
martha
martha
Sauerbraten auf diese Art kenne ich nicht, jedoch liest es sich interessant und ist eine Anregung für mich, dieses zu probieren.
Mechthild2912
Mechthild2912
Solltest du unbedingt. Aber bitte mindestens 7 Tage marinieren. Und das angegebene Rezept ist zwar gut, aber nicht typisch. Der klassisschte Sauerbraten ist der Rheinische, wobei es viele regionale Unterschiede gibt. Sieh einmal obigen Kommentar von mir, da erfährst du etwas über rheinischen Sauerbraten.
Katerchen
Katerchen
Ich gebe in die Soße noch Rosinen hinein, das ist dann die „rheinische“ Version. Und die Soße binde ich mit einem Soßenlebkuchen, da wird sie wunderbar sämig.
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Kanguruh1
Unser frühere Nachbarin stammte aus Deutschland. Sie hat öfter Sauerbraten gemacht, wir haben uns sehr gerne einladen lassen!
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