Karottenpesto mit Kurkuma
Das würzige Karottenpesto mit Kurkuma ist mal ein etwas anderes Pesto zum Verfeinern von Pastagerichten wie auch als veganer Brotaufstrich oder Dip.

Habt ihr auch gute Vorsätze für das neue Jahr? Sich gesund zu ernähren ist ja immer ein Klassiker. So ist es auch bei mir – ich habe mir vorgenommen, genussvoll ein paar Kilos zu verlieren, und dabei auch noch wertvolle Zutaten zu verwenden. Diese „wertvolle“ Zutat ist im Moment sehr gerne Ingwer oder Kurkuma, da beides die Abwehrkräfte ganz wunderbar stärkt.
Kurkuma für die kalte Jahreszeit
Kurkuma hat eine kräftig gelbe Farbe. Vom Aussehen her ähnelt es Curry – Kurkuma ist einer der Bestandteile des beliebten Currypulvers. Man sagt Kurkuma mehrere heilende Eigenschaften nach, unter anderem, dass Entzündungen gehemmt werden und das Immunsystem gekräftigt werden.
Kurkuma wirkt also jetzt, wo die Erkältungswelle im Anmarsch ist, auf natürliche Art positiv und schmeckt auch noch toll.
Ingwer schmeckt leicht scharf und nicht jedermanns Sache, daher ist Kurkuma mein persönlicher Favorit. Hier ist ein tolles Rezept mit Kurkuma: ein Karottenpesto, das sowohl als Brotaufstrich lecker schmeckt, als auch zu Pasta!
Karottenpesto mit Kurkuma
Zutaten für 2 Portionen:
- 200 g Karotten
- 1 gehäufter TL Kurkuma gemahlen
- ½ rote Zwiebel
- 3 große Knoblauchzehen
- 4 cl Rapsöl
- 1/8 Liter Wasser
- Salz
- Koriandersamen aus der Mühle (wenn vorhanden)
- Pfeffer aus der Mühle
- frische Petersilie
- Bei Bedarf: als Pasta-Sauce einen Schuss Mandelmilch
Rezept Zubereitung:

- Die Karotten in grobe Stücke schneiden und mit einer kleinen Menge Öl beträufeln. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen und bei 220 Grad im Ofen 10 Minuten garen.
- Nach den 10 Minuten auch die geschälten und kleingeschnittenen Zwiebeln als auch den geschälten Knoblauch dazulegen. Weitere 7-10 Minuten garen.

- Das Gemüse aus dem Ofen nehmen und etwas auskühlen lassen. Dann mit dem Kurkuma, dem Öl und dem Wasser im Standmixer zu einer glatten Masse pürieren.

- Durchaus kräftig mit Pfeffer und Salz abschmecken. Etwas gemahlener Koriander gibt eine besonders tolle Note. Die Petersilie hacken – nach Belieben entweder unterheben oder das Pesto zum Servieren damit bestreuen.

Wenn ihr das Pesto als Pasta-Sauce nutzen möchtet, vermengt es mit einem kräftigen Schuss Mandelmilch – so wird es herrlich cremig und lässt sich wunderbar mit der Pasta vermengen.
Als Topping passen gewürfelter Fetakäse oder frische Tomaten toll dazu.
Mein Tipp, für alle die tatsächlich so wie ich im Jänner etwas kalorienbewusster essen möchten, sind übrigens Linsennudeln oder ähnliche Pasta-Produkte aus Hülsenfrüchten. Ihr findet sie in jedem größeren Supermarkt – sie haben weniger Kalorien und mehr Eiweiß als „herkömmliche“ Pasta aus Weizenmehl.
Aber so oder so – lasst es euch schmecken!
Über mich
Meine Name ist Bernadette Wurzinger aus Linz und ich blogge seit 2016. Mein Blog "Einladung zum Essen" zeigt, wie bunt und vielseitig die vegetarische Küche sein kann. Die Rezepte reichen von herzhaften Speisen über gesunde Salate bis hin zu Süßem und Gebackenem! Meinen Blog findet ihr unter: www.einladungzumessen.blogspot.co.at
Weitere Rezepte mit Kurkuma:
Statt der Mandelmilch einfach etwas Nudelwasser aufheben. Das sorgt auch für eine sämige Soße.