Back to the roots - Party Pilz und Käseigel
Klar Sushi ist trendig und diverse Food Trends voll angesagt, aber sind wir uns mal ehrlich, so ein selbstgemachter Käseigel wie von Oma ist doch tausendmal cooler! Sogenanntes Fun Food ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch köstlich und sehr leicht zubereitet.

Retro ist in, aber wer hätte gedacht, dass ausgerechnet Partypilze und Käseigel einen kulinarischen Siegeszug hinlegen?
In den 1950er Jahren war diese Art Fingerfood das Highlight von Buffets und kalten Platten.
Was ist ein Käseigel?
Ein originelles Partyhäppchen, eine kleine Zwischenmahlzeit, eine Geburtstagsüberraschung, eine Beilage beim Grillen.
Der Käseigel ist ein überaus schmackhafter Tausendsassa.
Als Body nehme man jeweils die Hälfte einer Honigmelone, Grapefruit, Orange, Ananas, Kürbis oder Kohlkopfes.
Dazu jede Menge Zahnstocher und Käse aller Art.
Der Käse wird in mundgerechte Stücke geschnitten, aufgespießt und rundum, dicht an dicht, auf die Unterlage gepiekst.
Sie bilden die köstlichen Stacheln des lustigen Igels.
Was gehört auf einen Käseigel?
- Alles was schmeckt. Käse ist natürlich der Hauptbestandteil.
- Hartkäse sind genauso geeignet wie Weichkäse.
- Besonders hübsch sieht es aus, wenn man diese Sorten zu Bällchen formt.
- Nun werden abwechselnd Käse und Obst aufgespießt.
- Wer wirklich einen originalgetreuen Käseigel anbieten möchte, nimmt Trauben.
- Klingt allerdings ein bisschen langweilig. Darum gesellen sich heute zu den Käsestücken alles an Obstsorten, die zu Käse passen.
- Von Erdbeeren, Mandarinen über Ananas bis zu Pfirsichen, Bananen und Datteln (entsteint).
- Der herzhaftere Käseigel bekommt Stacheln aus Radieschen, Tomaten, Oliven, Schinkenröllchen, Paprika, Miniwürstchen oder kleine, gebratene Bällchen aus Faschiertem.
- Dafür sind würzige Käsesorten gefragt, gerne mit Kräutern, Kümmel oder Chili.
- Typisch österreichisch wäre hier ein Käse aus Heumilch.
Ist ein Käseigel gesund?
Unbedingt. Wenn man sich die gesammelte Obstpalette anschaut, mangelt es nicht an Vitaminen.
Das Schöne: Man kann auch regional angebautes Obst oder Gemüse verwenden.
Leckere Zwetschken zum Beispiel, die müssen allerdings entkernt werden.
Wie könnte ein moderner Käseigel aussehen?
- Modern ist, was gefällt und schmeckt.
- Der Vielfalt eines Käseigels sind keine Grenzen gesetzt.
- Von süß über deftig bis hin zu elegant und exotisch.
- Ein nicht ganz so kräftiger Käse harmoniert selbst mit Lachsstückchen und gebratenen Shrimps, wenn es ganz extravagant sein soll.
Was ist ein Partypilz?
Der Freund vom Käseigel in anderer Form.
Auch er gibt sich sehr wandlungsfähig, auch bei ihm spielt Käse die Hauptrolle.
Mit einer Ausnahme: Dem Fliegenpilz.
- Dessen Korpus besteht aus Eiern mit einem Hütchen aus Tomaten.
- Die sind getupft mit Mayonnaise oder Frischkäse.
- Serviert wird auf Salatblättern.
- Und im Gegensatz zum echten Fliegenpilz ist er völlig ungiftig.

Was gehört auf einen Partypilz?
Aufgespießte Cherrytomaten mit Räucherschinken, Mozzarellabällchen, Oliven mit Sardellen, Salami mit Perlzwiebeln, gebratene Kohlsprossen mit Kochschinken, Kartoffeln.
Käse nicht vergessen, schließlich ist er auch beim Partypilz der Star.
Ist ein Partypilz gesund?
Keine Frage. Allein schon die verschiedenen Gemüsesorten sorgen für reichlich Ballaststoffe und Vitamine.
Und regional angebautes Gemüse und einheimische Fleischprodukte verbessern sogar die CO2-Bilanz.
Wie könnte ein moderner Partypilz aussehen?

- Vielfalt und Ideenreichtum sind die Zauberformel.
- Je nachdem, wofür der pikante Snack gedacht ist, kann man nach Herzenslust herumspielen.
- Verschiedene Käsesorten zusammen mit ungewöhnlichen Früchten, herzhaftem Gemüse und pikanten Mixed Pickels sorgen für kulinarische Gaumenexplosionen.
- Als Überraschung auf Kindergeburtstagen sorgt ein süßer Pilz mit schokoüberzogenen Früchten.
Fazit
Retro-Kulinarik mit einem gesunden Touch, das mittlerweile auch als Fun Food bekannt ist.
Käseigel und Partypilze als ultimatives Fingerfood bzw. bei Partys, Grillfeiern und Geburtstagen.
Übrigens auch als gern gesehenes Mitbringsel geeignet.
Die Grundrezepte