Kartoffelpuffer

Ob Kartoffelpuffer, Rösti oder Reibekuchen das Rezept darf jeden Tag auf den Tisch und schmeckt herrlich mit einer Dip-Sauce. Eine Spezialität bei der die Kartoffeln fein gerieben, mit Gewürzen verfeinert und in einer Pfanne mit Öl ausgebacken werden. Wie die Zubereitung genau funktioniert und mit welchen Zutaten du das Gericht verfeinern kannst, erfährst du hier.

Kartoffelpuffer gehören in jede Rezeptsammlung und sind eigenlich sehr einfach in der Zubereitung. Sie können als Hauptspeise oder Beilage serviert werden. Auch lassen sie sich toll variieren. Zum Beispiel kann der Teig mit Gewürzen oder geriebenen Karotten verfeinert werden. Weiters kann man Sie mit Schinken und Käse belegen. Aber jetzt einfach mal selbst zubereiten:

Zutaten für ca. 8 Kartoffelpuffer

5-6 Stk Kartoffeln, 2 Stk Eier, 2 Stk Knoblauchzehe (gepresst), 100 g Mehl, 2 EL Sauerrahm, 1 Prise Salz und 2 EL Kokosfett zum Ausbacken.

Kartoffelpuffer

Zuerst die Kartoffeln schälen. Die geschälten Kartoffeln lege ich während des schälens in kaltes Wasser, damit sie nicht braun werden.

Kartoffelpuffer

Jetzt wird jede einzelne Kartoffel mit einer Gemüsereibe grob in eine große Schüssel gerieben.

Kartoffelpuffer

Nun kommen alle weiteren Zutaten wie Mehl, Eier, Knoblauch, Salz und Sauerrahm hinzu.

Kartoffelpuffer

Ich verrühre alles gut mit einem Kochlöffel.

Kartoffelpuffer

In einer Pfanne gebe ich das Kokosfett hinein und lasse es heiß werden. Nun gebe ich die Kartoffelpuffermasse portionsweise mit einem Löffel in die Pfanne und drücke es etwas platt. Jetzt beginnt es bereits in der Pfanne zu brutzeln.

Kartoffelpuffer

Mit dem vorhandenen Teig mache ich noch weitere Kartoffelpuffer und brate sie schön goldgelb in der Pfanne an. Die einzelnen Stücke werden von mir mehrmals gewendet. So bekommen sie eine schöne Farbe und werden gut durch. Jedes einzelne Stück benötigt ca. 8-10 Minuten. Die Temperatur sollte eine mittlere Hitze haben. Bei zu hoher Hitze können sie sich schnell anbrennen.

Kartoffelpuffer

Sobald die Kartoffelpuffer schön goldgelb gebraten sind gebe ich sie aus der Panne und lasse sie auf einem Küchenpapier abtropfen. Jetzt können die Kartoffelpuffer schon serviert werden. Köstlich einfach!

Kartoffelpuffer

Tipp

Zur Kartoffelreibemasse können jetzt zusätzlich frische, fein gehackte Kräuter hinzugefügt werden. Aber auch fein geriebene Karotten können in den Teig. Weiters können sie mit Schinken und Käse nach dem Ausbacken belegt werden, ist übrigens meine Lieblingsvariante. Wer es wirklich total kross und knusprig mag, sollte den Sauerrahm weg lassen und die Kartoffelpuffer so dünn wie möglich in die Pfanne geben.

Kommentare

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MaryLou
Ohne Sauerrahm schmecken sie mir besser. Aber eine gute Beschreibung für alle Kochanfänger habt ihr hier. Besonders die Fotos helfen weiter.
DIELiz
DIELiz
prima, eine ausführliche und gute Beschreibung! Kartoffelpuffer liebt unsere ganze Familie. Eine Variante bei uns ist: ohne Knoblauch, aber mit süsser Zwiebel und als Beilage dann stückiges Apfelmus. Wenn doch nur das viele Fett nicht wäre ;-)
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wondreber
Kartoffelpuffer (bei uns heißen sie "Dotsch") gibt es heute zum Mittagessen. Unsere ganze Familie freut sich schon darauf. Das Haus duftet bereits verführerisch. Danke für die ausführliche Beschreibung.
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Pesu07
Kartoffelpuffer essen wir sehr gerne. Die Variante mit Sauerrahm kannte ich noch nicht und habe sie deshalb gleich probiert - sind sehr gut geworden.
Maarja
Maarja
Unsere traditionellen Reiberdatschi haben immer einen Sauermilchbestandteil, das kann Sauerrahm sein, aber auch Buttermilch
Katerchen
Katerchen
Die Kartoffelpuffer schmecken immer sehr gut. Oft gibt es eine Beilage in Form von Apfelmus (da lasse ich den Knoblauch weg) dazu, oder etwas herzhafter kommt eine Scheibe Räucherlachs nach dem Braten darauf mit einem Klecks Sauerrahm obenauf. Übrigens heißen sie in meiner Heimat „Baggers“.
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Smiley
Ich habe schon einige Kartoffelpuffer-Rezepte probiert und war noch nicht ganz zufrieden, dieses Rezept werde ich mal versuchen.
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Wibi79
Das hört sich aber nach einem echt guten Rezept an! Sauerrahm kannte ich gar nicht als Zutat. Freu mich schon aufs ausprobieren!
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