Das abfotografieren einer Speise ist nicht gleich mit dem Fotografieren einer Person oder Landschaft gleich zu setzen. Bei der Foodfotografie sollte man einige Punkte beachten dann gelingen die besten Ergebnisse.
Tipps für bessere Rezept-Fotos

So wird dein Rezeptfoto zum Hingucker
Das Auge isst bekanntlich mit! Mit einem gelungenen Foodfoto machst du anderen sofort Lust darauf, dein Rezept auszuprobieren. Und keine Sorge: Dafür brauchst du weder ein Fotostudio noch eine Profikamera. Mit ein paar einfachen Tricks gelingen dir auch mit dem Smartphone richtig appetitliche Aufnahmen.
Das richtige Bildformat
Damit dein Rezeptfoto auf GuteKueche optimal zur Geltung kommt, achte bitte auf folgende Anforderungen:
- Dein Foto sollte mindestens 1.600 Pixel breit sein.
- Fotografiere dein Gericht idealerweise im Querformat.
- Du kannst Bilder als JPG, PNG oder GIF hochladen.
- Die Datei darf maximal 5 MB groß sein.
Moderne Smartphones und Digitalkameras erfüllen diese Anforderungen in der Regel problemlos.
Wichtig: Verwende nur deine eigenen Fotos
Lade bitte ausschließlich Rezeptfotos hoch, die du selbst aufgenommen hast und an denen du die entsprechenden Rechte besitzt.
Bilder aus Zeitschriften, Kochbüchern, anderen Websites oder sozialen Netzwerken sind in der Regel urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht auf GuteKueche hochgeladen werden.
Weniger ist oft mehr
Dein Gericht ist der Star des Fotos – und genau das sollte man auch sehen!
Du brauchst keine aufwendige Dekoration oder unzählige Accessoires. Ein schönes Geschirr, passendes Besteck, ein paar frische Kräuter oder einzelne Zutaten des Rezepts können dein Bild wunderbar ergänzen.
Achte darauf, dass die Dekoration das Gericht unterstützt und nicht davon ablenkt.
Setze dein Gericht farblich in Szene
Kontraste machen Foodfotos besonders spannend. Stimme Teller, Untergrund und Dekoration deshalb auf die Farben deines Gerichts ab.
Eine einfache Faustregel:
Helle Speisen wirken auf dunklem Geschirr besonders gut - dunklere Speisen kommen auf hellem Geschirr besser zur Geltung.
Vermeide auffällige Muster, knallige Tischdecken oder zu viele verschiedene Farben. Ein ruhiger, dezenter Hintergrund sorgt dafür, dass der Blick direkt auf dein Gericht fällt.
Finde die beste Perspektive
Nicht jedes Gericht sieht aus demselben Blickwinkel gut aus. Probiere deshalb ruhig verschiedene Perspektiven aus.
Eine Aufnahme direkt von oben kann bei manchen Gerichten hervorragend funktionieren - etwa bei Pizza, Bowls, Kuchen oder schön angerichteten Tellern. Andere Speisen wirken dagegen aus einem leicht seitlichen Winkel wesentlich appetitlicher, weil dadurch Höhe, Struktur und einzelne Schichten besser sichtbar werden.
Unser Tipp: Mach mehrere Aufnahmen aus unterschiedlichen Perspektiven und entscheide anschließend, welches Foto dein Gericht am besten präsentiert.
Natürliches Licht macht den Unterschied
Gutes Licht ist einer der wichtigsten Faktoren für ein gelungenes Foodfoto.
Am schönsten wirken Speisen bei weichem, natürlichem Tageslicht. Fotografiere dein Gericht beispielsweise in der Nähe eines Fensters oder - wenn die Lichtverhältnisse passen - auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten.
Auf den direkten Kamerablitz solltest du möglichst verzichten. Er erzeugt schnell harte Schatten und Reflexionen und lässt Speisen oft flach oder unnatürlich wirken.
Wenn nicht genügend Tageslicht vorhanden ist, kannst du mit einer gleichmäßigen künstlichen Lichtquelle nachhelfen. Achte dabei darauf, dass das Licht möglichst weich auf dein Gericht fällt.
Spiele mit Schärfe und Unschärfe
Mit gezielter Schärfe kannst du den Blick genau dorthin lenken, wo du ihn haben möchtest.
Fokussiere zum Beispiel auf eine besonders appetitliche Stelle deines Gerichts, während der Hintergrund leicht verschwimmt. Dadurch hebt sich das Essen stärker vom Hintergrund ab und das Foto bekommt mehr Tiefe.
Viele Smartphones ermöglichen diesen Effekt bereits über den Porträtmodus oder durch gezieltes Antippen des gewünschten Fokusbereichs.
Wenn du mit einer Kamera und manuellen Einstellungen fotografierst, kannst du zusätzlich mit der Blende experimentieren: Eine kleinere Blendenzahl sorgt in der Regel für mehr Hintergrundunschärfe, eine größere Blendenzahl für einen größeren scharfen Bereich.
Und jetzt: Ran an die Kamera!
Du brauchst keine professionelle Fotoausrüstung, um ein tolles Rezeptfoto zu machen. Gutes Licht, ein ruhiger Hintergrund, eine schöne Perspektive und dein frisch zubereitetes Gericht sind bereits die wichtigsten Zutaten.
Nimm dir einen Moment Zeit, probiere verschiedene Blickwinkel aus und zeig uns, wie köstlich dein Rezept aussieht.
Wir freuen uns auf dein Rezept und dein bestes Foodfoto!